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WSOP - Berliner Cort Kibler-Melby wird 6. beim $1,500 NL Hold'em Event
04.07.2007

WSOP - Berliner Cort Kibler-Melby wird 6. beim $1,500 NL Hold'em Event

WSOP - Berliner Cort Kibler-Melby wird 6. beim $1,500 NL Hold'em Event

Chandrasekhar Billavara konnte sich den Sieg im größten Sideevent der WSOP, dem $1,500 No-Limit Hold’em Event, sichern und ein Preisgeld von $722,914 sowie das goldene Bracelet mit nach Hause nehmen. Dabei war es schon beachtlich zu beobachten wie ein komplett unbekannter Amateur als Shortstack an den Finaltable kommt und gegen erfahrene Gegener seinen Weg aus dem Shortstack findet und den Sieg nach Hause fährt. Als die letzten neun Teilnehmer aus einem Feld von 3151 Spieler für den Finaltable festanden war die Chipverteilung folgendermaßen: Taylor Douglas ($2,618,000) ging als klarer 2-zu-1 Chipleader gegenüber dem zweitplatzierten Leandro Pimentel ($1,134,000) in den Finaltag, gefolgt von Ray Spencer ($1,128,000), Greg Mueller ($1,032,000), Duane Felix ($996,000), Jonh Hunt ($833,000), dem Berliner Cort Kibler-Melby ($694,000), Lewis Titterton ($552,000) und dem späteren Gewinner Billavara ($456,000).

Nun der Reihe nach. Als erstes den Tisch verlassen musste der Shortstack Lewis Titterton. Titterton ging mit Kc Qd All-in und wurde von Leandro Pimental mit Ad 10d gecallt. Auf dem Board folgte der Knock-Out mit Ac 10h 7h 2d Kh und das Aus für Titterton. Auf seinem Weg zurück ins Hotel darf er sich dennoch über $45,162 freuen.

Der ehemalige Eishockey-Profi Greg Mueller war als nächstes an der Reihe. Für ihn kam es zu einer unglücklichen Siuation als er Preflop raist und zwei Callern gegenübersitzt. Der Flop bring 6c 4s 4h und Taylor Douglas setzt $210,000. Mueller raist auf $400,000 und bekommt, nach einem Fold von Ray Spencer, einen All-in Reraise von Douglas. Mueller callt und zeigt 4d 3d, doch Douglas hält 10c 4c und damit den besseren Kicker. Der Turn und River bringt Mueller keine Hilfe mehr und er beendet das Turnier als Achter mit einem Preisgeld von $55,914.

Auch Ray Spencer musste an die Rail. Nach einem konstanten Downswing schob er seine restlichen Chips mit K J in die Mitte um auf Taylor Douglas mit seiner dominierenden Hand A J aufzulaufen. Doch auch hier brachte das Board mit A 10 3 10 K keine Hilfe mehr und Spencer musste sich mit dem siebten Platz und $75,270 zufrieden geben.

Die Berliner Hoffnung Cort Kibler-Melby musste sich mit Platz sechs begnügen. Der in Amerika geborene Cort kam vor 10 Jahren mit seinen Eltern nach Berlin und besuchte dort die deutsch-amerikanische Schule. Er ist bereits seit zwei Jahren Online-Poker-Pro und bestritt bei diesem Event sein erstes Live-Turnier und strich mit $96,775 seinen bisher größten Gewinn ein. Er schied gegen den Small Blind John Hunt aus. Dieser raiste und Cort ging vom Big Blind aus All-in. Er hielt Ac 7s und sah sich Pocket Nines gegenüber. Auf dem Board kam keine Hilfe und sein erstes Live-Turnier war beendet, doch man kan glaub ich noch einiges erwarten von diesem Jungen Talent und seinen Namen sollte man sich auf alle Fälle merken.

Als Fünfter musste Duane Felix sinene Platz verlassen. Er ging mit Ah 2h Preflop All-in und wurde von John Hunt schnell gecallt. Hunt hielt As 9c im Big Blind und konnte sich auch auf dem Board Kc 9h 10d 4c Jc damit behaupten. Felix bekam $131,184 und Hunt einen weiteren Punkt auf der Knockout-Liste.

Der als Zweiter in den Finaltable gestartete Leandro Pimentel kam am Ende leider nicht über den vierten Platz hinaus. Sein All-in mit Ah 10s wurde von Billavara’s Ac Qs gecovert und er schied ohne Hilfe vom Board aus. Das bedeutete $189,249 für Pimentel und der erste Knock-Out für Billavara.

Taylor Douglas war es dann, der sich entschied dem ganzen „Beste Hand gewinnt“-Treiben ein Ende zuusetzen. Er traf mit Qs Jd gegen Hunt’s As Qd einen Jungen auf dem Flop und konnte sich auf $4 Millionen verdoppeln. Der angeschlagene Hunt ging daraufhin in der nächsten Hand mit Kc 4d All-in. Doch der spätere Champion callte ihn und schaffte seinen zweiten Knock-Out. Sein Qc Jc machte auf dem Board von Jd 10s 9c 8d 6s die Straight und schickte Hunt mit $292,476 in die Seile.

Nun kam es zum finalen Countdown zwischen Douglas und Billavara. Douglas startete mit $4 Millionen ins Heads-Up während Billavara einen kleinen Vorteil mit $5,5 Millionen geniesst.  Während Douglas sehr aggresiv startete und des öfteren Preflop All-in ging und eingige Blinds und Antes klauen konnte, blieb Billavara cool und hielt die Distanz. Als Douglas erneut zu einem All-in ausholte, sollte dies sein letzter sein. Billavara callte mit Ad 7s und war gegen Douglas’ Qc 9s favorisiert. Auf dem Flop sollte Jd 4s 3s folgen und damit noch keine Entscheidung, doch der Turn brachte das entscheidene As und den letzten Knock-Out des Abends, da sich der Flush Draw nicht mehr vervollständigte. Douglas konnte sich dennoch über $467,101 freuen, während Billavara sich den Abend mit einem goldenen Armband und der hübschen Summe von $722,914 versüßte.

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