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Poker Regeln - Mexican Holdem Poker
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Mexican Hold'em Poker

Mexican Hold’em ist eine Variante von Texas Hold'em Poker, in der mit 41 statt 52 Karten gespielt wird. Dazu werden alle 8x 9x und Tx aus dem Kartendeck aussortiert und ein Joker hinzugenommen. Das beste Blatt in dieser Variante ist nicht der Royal Flush, sondern vier Asse und ein Joker. Zudem hält sich unter vielen Spielern der Glaube, dass Mexican Hold'em einfach eine (Turnier-)Variante von Texas Hold'em ist, die so in Mexico gespielt wird. Der Unterschied zu Texas Hold'em liegt darin, dass Preflop in der ersten Setzrunde Fixed Limit gespielt wird, während alle folgenden Setzrunden als No-Limit-Struktur gespielt werden.

Üblicherweise wird Mexican Hold'em mit Blinds gespielt. Der Joker fungiert als Wildcard. Die Setzrunden verlaufen genauso wie beim Texas Hold'em. Dabei ist zu beachten: Wenn der Joker als Gemeinschaftskarte ausgeteilt wird, ist er ein sogenannter Bug. Der Joker kann dann entweder für ein Ass verwendet werden oder um einen Flush oder eine Straße zu vervollständigen. Hat ein Spieler den Joker in seinen beiden Karten gilt er als "Full Wild" und kann für jede beliebige Karte stehen.

Die Rangfolge in Mexican Hold'em orientiert sich an dem üblichen Poker Ranking, doch gibt es auf Grund des Jokers und des kleineren Kartendeck einige Anpassungen.

Das beste Blatt besteht aus vier Assen plus Joker. Erst dann kommt der Royal Flush als zweitbestes Blatt. Und da alle Achten, Neunen und Zehnen entfernt wurden, gilt jetzt der Bube als direkter Nachfolger der Sieben, das bedeutet, dass ein Blatt mit 7x Jx Qx Kx Ax eine Straße bildet.