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Pokerspieler Andy Bloch im Porträt

Andy Bloch

Andy Bloch

Ein Spieler kommt auf verschiedenen Wegen zum Poker. Einige haben auf Grund ihrer mathematischen Begabung einen Vorteil im Spiel, andere sind Gambler die von anderen Spielen zum Poker kommen. Andy Bloch ist eine Mischung aus beidem. Überdurchschnittlich intelligent verfügt er einerseits über zwei Diplome als Elektroingenieur vom MIT und hat außerdem die Harvard Law School beendet, andererseits war er vor seiner Karriere als Pokerspieler an den Black Jack Tischen dieser Welt unterwegs.

Allerdings unterschied sich das was Andy tat, grundsätzlich von dem, was andere Gambler, Zocker und High Roller an Black Jack Tischen tun. Als Mitglied des berühmt-berüchtigten MIT Black Jack Teams betätigte er sich als Kartenzähler und sorgte mit seinen Kumpanen in den Casinos die sie besuchten für Angst, Schrecken und Einnahmedefizite. Heute verbreitet Bloch sein Wissen als Kartenzähler untere anderem auf einer Lehr-DVD.

Ab 1992 widmete sich Bloch dann dem Poker. In wöchentlichen $35-Turnieren des Foxwoods Casinos feierte er Erfolge und gewann zu dem ein $100-World Poker Final Turnier im selben Jahr. Dies war das erste Mal, dass Bloch die Pokervariante No Limit Texas Hold’em spielte. Im Jahr 1997 entschied er sich statt der letzten Wochen seines Jura-Studiums lieber für den Main Event der World Series of Poker. Nachdem er 1999 seine Abschlussprüfung des Jura-Studiums ablegte, entschied er sich dafür seine Karriere erst einmal aufs Eis zu legen und sich dem Pokern zu widmen. 2001 wurde dies mit zwei Final Tables bei der World Series of Poker sowie 2002 einem Seven Card Stud Turniersieg in Foxwoods und zwei World Poker Tour Final Tables belohnt. Seitdem sieht man ihn allerdings nicht mehr an den Tischen der WPT, da er zu den Spielern gehört, die die WPT auf Grund der Rechteabtretung boykottieren und in ein Gerichtsverfahren geführt haben.

Einen Ausgleich dafür hat Bloch in der WSOP gefunden, in der er 2006 den zweiten Platz im $50.000 H.O.R.S.E. Event belegte und nach hartem Kampf im längsten Heads-Up der WSOP Geschichte Chip Reese unterlag. Dennoch fehlt Bloch nach wie vor eines der begehrten Bracelets. Als kleines Trostpflaster dürfte allerdings sein Sieg im Pro-Am Equalizier 2006 gewesen sein, brachte dieser ihm immerhin $500.000 ein und schraubte seine Turniergewinne auf über 2,8 Millionen Dollar.

Wie andere Profis ist auch Bloch sehr engagiert, wenn es um Wohltätigkeit geht. So spendet das Mitglied des Team Full Tilts alle Gewinne die er auf der Website erlangt wohltätigen Organisationen. Von seinem Gewinn vom Pro-Am Equalizier gingen $100.000 an Hilfsorganisationen in Darfur.


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