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Pokerspieler Barry Greenstein im Porträt

Barry Greenstein

Barry Greenstein

In der Welt des Pokers sind nur wenige Namen durch ihre großzügige Freundlichkeit so bekannt geworden wie Barry Greenstein. Bei den Mitarbeitern der verschiedensten Wohltätigkeitsorganisatoren ist er sogar noch bekannter als in der Pokerwelt, was ihm den Spitznamen “Robin Hood of Poker” einbrachte.

Greenstein wurde am 30. Dezember 1954 in Chicago geboren. Die meisten Nachmittage verbrachte er Karten spielend mit seiner Mutter, welche dennoch überrascht war, als er sich im Alter von 20 Jahren entschied Profi zu werden. Parallel begann er ein Studium an der University of Illinois in den Fächern Mathematik und Computerwissenschaft.

Doch als er seine Frau heiratete, welche drei Kinder mit in die Ehe brachte und er die Kinder adoptieren wollte, stellten sich die Behörden quer. Sie waren der Meinung er bräuchte einen sicheren, festen Job um Kinder adoptieren zu können, also kehrte er dem Pokern sein Rücken zu und arbeitete fortan beim Softwareproduzent Symantec. Er und seine Frau zeugten zwei weitere Kinder, doch das wohlgeordnete Leben reichte Greenstein nicht mehr. Er wollte wieder eine Möglichkeit finden dort zu sein wo er wollte und sich die Zeit für seine Familie zu nehmen, so kam es, dass er sich mit 36 Jahren wieder dem Poker zuwandte.

Einige Jahre lang arbeitet er noch an seinem Spiel und spielte hauptsächlich Cash-Games, doch auch als er sich im Turniergeschehen einbrachte dauerte es nicht lange bis er die ersten großen Gewinne einfahren konnte. Im Jahr 2003 gewann er die California State Championships, The Fifth Annual Jack Binion World Poker Open und das Million Dollar Seven Card Stud Tournament während Larry Flynt’s Poker Cup Challenge. Weitere Siege bei den WSOP Events und WTP Events folgten und es wird geschätz, dass sich seine Turniergewinne im Jahr 2006 auf $5 Mio beliefen. Doch das erstaunliche an Greenstein ist, dass er den Großteil seiner Gewinne an Wohltätigkeitsorganisationen weiterleitet und somit Menschen in aller Welt helfen kann. Seine wichtigste Organisation ist die

Children Inc., welche verarmten Kinder in der ganzen Welt unter die Arme greift. Mit dieser Wohltätigkeitsarbeit versucht Greenstein einen Teil der Gutmütigkeit, welche ihm seine Mutter zukommen ließ auch an anderen Menschen weiter zu geben und seinen eigenen Kindern ein Vorbild zu sein.

Greenstein ist ausserdem Autor des Buches “Ace on the River”, welches er zu schreiben begann als er für Doyle Brunson’s SuperSystem II einen Artikel verfassen sollte. Um sich über das Buch und die Erfahrungen der Leser auszutauschen, stellte er die Seite http://www.barrygreenstein.com ins Netz, als weitere Möglichkeit für einen Dialog. Diese Seite ist eine hervorragende Quelle auf der Greenstein alle Profis gegen die er bereits gezockt hat in verschiedenen Kategorien, wie zum Besipiel Aggression, Beherrschung, bestes Spiel und andere, einstuft. Für jeden dieser Profis hat er zudem einen Song ausgesucht mit einer kleinen Erklärung warum. Dies führte zu lustigen Resultaten wie die Wahl von “It’s My Party (And I’ll Cry If I Want To)” für das berüchtigte “Poker Brat” Phil Hellmuth. Darüber hinaus ist Barry Greenstein bekannt dafür, jedem Spieler, der ihn bei einem Turnier busted, eine signierte Ausgabe seines Buches zukommen zu lassen.Es wäre keine Biografie Greenstein’s, wenn man nicht auch Mimi Tran erwähnt. Die beiden engen Freunde schlossen einen Deal mit dem Inhalt, dass Greenstein Mimi das Pokern lehrt und sie ihm im Gegenzug vietnamesisch beibringt. Greenstein wollte unbedingt mit all seinen vietnamesischen Kollegen, die er auf der Tour und in den Casions trifft, sprechen können. Mittlerweile behauptet Greenstein er hab das Vokabular eines fünfjährigen Vietnamesen, Mimi hingegen gehört inzwischen zu den besten Spielerinnen der Szene. Greenstein selbst führt diesen Unterschied darauf zurück, dass Mimi einfach die bessere Schülerin als er sei.

Letztendlich ist Greenstein ein guter Beleg dafür das es im Poker auch anders geht. Während für viele junge Leute die Faszination für den Pokerlifestyle berauschend wirkt und die Massen an Barem, welches bei den Turnieren ausgeschüttet wird - das Alles ist schon verlockend in einer Zeit in der man jeden Tag Geschichten von Spielern hört, welche Online in einem Turnier viel Geld gewonnen haben. Ein Beispiel wie Barry Greenstein ist da sehr wohltuend - er zeigt auf das es auch als Pokerspieler mit enormen Gewinnen möglich ist menschlich zu bleiben.


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