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Alle World Champions der WSOP von 1970 bis Heute

WSOP

"World Champions of Poker"

Scott Blumstein gewinnt das Main Event 2017 für $8.250.000

Das WSOP Main Event 2017 war das drittgrößte Main-Event aller Zeiten. Am Ende siegte der Amerikaner Scott Blumstein gegen Dan Ott (auch USA) im Heads-Up mit Ax 2x gegen Ax 8x . AUf dem River brachte die 2x den Sieg für Scott. Erwähnenswert am Final Table war der britische Amateur John Hesp. Seine bisherigen Poker-Erfahrungen beschränkten sich lediglich auf 10-Pfund-Turniere in seiner englischen Heimat. Im WSOP Main Event 2017 belegte er den 4. Platz und kassierte dafür $2.600.000.

2016 Qui Nguyen ist um $8.000.000 reicher

In einem fulminanten Heads-Up konnte der US-Amerikaner Qui Nguyen das Finale der WSOP 2016 für sich entscheiden und $8.500.000 mit nach Hause nehmen. In der finalen Hand raiste Qui Nguyen auf 8,500,000 und Gordon Vayo ging mit 53,000,000 All-In, worauf Nguyen nach einigem Zögern callte. Vayo zeigte Js Ts und Nguyen Kc Tc . Das Board kam mit Kd 9c 7d 2s 3h und der neue Champion erhielt neben dem begehrtesten Titel im Poker ein Preisgeld von 8 Millionen Dollar. Für den Zweitplatzierten Gordon Vaya gab es immer noch $4,661,228.

2015 Joe McKeehen

Für seinen ersten WSOP-Erfolg erhielt Joe McKeehen nicht nur sein erstes Bracelet, sondern auch $7.683.346. Sein bisher größtes Preisgeld bei einem WSOP Turnier betrug $820.863 und stammte aus dem Jahr 2014, als er bei Event 51, einem Monster Stack Turnier, Rang 2 belegte. Nun aber holte sich Joe McKeehen als Nachfolger von Pius Heinz, Greg Merson, Ryan Riess und Martin Jacobson den Sieg beim Main Event der WSOP im Rio All-Suite Hotel und Casino.

Im Heads-Up gegen Josh Beckley ging McKeehen mit einem Vorsprung von 155.650.000 zu 37.000.000. Somit verwundert es auch kaum, dass das Heads-Up beim Event 68 der WSOP 2015 gerade einmal eine gute halbe Stunde dauerte. Nach nur 12 Händen im finalen Duell schob Beckley seine verbliebenen 19,4 Millionen Chips mit 4c 4d in die Mitte, während McKeehen mit Ah Td callte. Nach dem anschließenden Board aus Qs Tc 5s 5d Jc stand der Erfolg von McKeehen fest. Josh Beckley hingegen musste sich mit Rang zwei und $4.470.896 beim Main Event der WSOP 2015 zufrieden geben.

2014 Martin Jacobsen

Auf Martin Jacobson als Sieger hätten einige Beobachter vielleicht nach Tag 1A des WSOP 2014 Main Events gewettet. Denn da hatte sich der Schwede an die Spitze des Chipcounts gespielt, so wie einst auch Joe Cada im Jahr 2009. Danach war Martin Jacobson nicht mehr an der Spitze der Rangliste zu finden und an den Finaltisch ging er sogar mit dem zweitniedrigsten Stack. Letztendlich aber setzte er sich durch und ist der erste europäische WSOP Main Event Champion seit Pius Heinz im Jahr 2011.

Am Ende stand das skandinavische Heads-Up zwischen dem Schweden Jacobson und dem Norweger Stephensen an. Mit 142 zu 58,5 Millionen ging Jacobson dabei als klar Führender ins Rennen. Gut eine Stunde später fiel dann die Entscheidung, als Jacobson seine 172 Millionen Chips mit Td Th in die Mitte schob und Stephensen hoffte, mit Ah 9h seine 28,5 Millionen zu verdoppeln. Doch nach dem Board aus 3s 9c Tc Kd 4c stand der Erfolg für den Schweden fest. Während sich dieser über Bracelet und $10 Millionen freuen durfte, muss Stephensen mit Rang 2 und $5.145.968 die Heimreise nach Norwegen antreten.

2013 Ryan Riess

In das finale Heads-Up ging Jay Farber als Favorit, da er mit einem Chiplead von 105 zu 87 Millionen in Tag 9 des $10.000 Main Events der WSOP 2013 im Hotel und Casino Rio ging. Doch schon nach rund 20 Händen hatte Ryan Riess die Führung übernommen und nach gerade einmal 91 gespielten Händen blieben Farber $5.174.357 als Trostpflaster für das verpasste Bracelet.

In der entscheidenden Hand raiste Riess zunächst auf 2.5 Millionen, ehe Farber mit einem Re-Raise auf 14 Millionen All-In ging. Nachdem Riess callte, zeigte Farber Qs 5s und benötigte damit Unterstützung am Board, lag Riess doch mit Ah Kh in Front. Doch schon nach dem Flop aus Jd Td 4c war klar, dass nun selbst eine weitere Queen keine Unterstützung für Farber darstellte, würde doch dies Riess die Straight bringen. Stattdessen wurden aber 3c und 4d gedealt und der Gewinn des Main Events der WSOP 2013 und dem Preisgeld von $8.361.570 für Ryan Riess stand fest.

2012 Greg Merson

Der Amerikaner Greg Merson gewann in einem der längsten Finale in der Geschichte das WSOP Main Event 2012 und ist der neue Pokerweltmeister. Insgesamt 382 Hände wurden dreihändig gespielt, und das dauerte elf Stunden. Den Spielern störte das aber wenig und sie waren im Gegensatz zu den Kommentatoren immernoch hellwach. Am Ende der 11 Stunden elminierte Greg Merson (Qh Td ), den ebenfalls aus Amerika stammenden, Jake Balsiger (Qs Kc ). Keiner von Beiden traf das Board und Balsiger verabschiedete sich als Dritter in dem Turnier und war um $3.799.073 reicher.

Das Heads-Up verlief dann sehr schnell - nach nur 17 Händen sicherte sich Greg Merson gegen Jesse Sylvia den Sieg. Vor der entscheidenden Hand hatte Merson 120 Mio Chips und Sylvia 70 Mio. Nach einem Raise von Sylvia auf 9,5 Mio, announcierte Merson All-In und Sylvia callte - da waren auf einmal alle Chips in der Mitte. Merson zeigte Kd 5d und Sylvia drehte Qs Js um. Das Board lieferte 9d 6c 3h   6s   7c und damit gewann Greg Merson den begehrten Titel und wahnsinnige $8.531.853.

2011 - Pius Heinz

Mit gerade einmal 22 Jahren hat es Pius Heinz bereits zum großen Wurf geschafft. Der deutsche Pokerspieler sicherte sich am 9. November 2011 den Main Event der World Series of Poker und geht somit als erster deutscher Pokerweltmeister in die Geschichte ein. Darüber hinaus ist er auch der zweitjüngste Gewinner des Main Events der WSOP. Dabei konnte Pius Heinz bis zur WSOP nicht sonderlich viele Live Poker Erfolge vorweisen.

Pius Heinz WSOP Champion 2011 Das finale Heads-Up gegen den Tschechen Martin Staszko startete mit einem Rückstand für Heinz: 88.600.000 zu 117.300.000 Chips. Nachdem sich das Duell der beiden letzten verbliebenen Spieler nach dem Aus von Ben Lamb rund sechs Stunden stets auf dem etwa gleichen Niveau bewegte, sorgte Pius Heinz mit dem Gewinn eines Monsterpots in Hand 293 für eine Vorentscheidung. Hierbei nämlich setzte sich der 22-jährige Deutsche mit Ah Qh gegen Qc 9c bei einem Board aus Tc 7c Ks 3h 6s durch und verdoppelte auf 161,5 Millionen Chips, während Staszko von 124,7 Millionen auf 44,4 Millionen Chips zurückfiel. Bereits acht Hände später fiel dann die Entscheidung zu Gunsten von Pius Heinz. Staszko ging mit Tc 7c preflop All-In, während Heinz umgehend mit As Kc callte. Das anschließende Board aus 5c 2d 9s Jh 4d brachte die Entscheidung zugunsten des Team PokerStars Pros, der damit zum ersten deutschen Main Event Gewinner der WSOP wurde.

2010 - Jonathan Duhamel

In der 21. Hand des Heads-Ups sah es so aus, also könnte John Racener vielleicht die Überraschung gelingen, konnte er doch seine zu diesem Zeitpunkt gut 18,5 Millionen Chips verdoppeln. Er ging mit Pocket-Queens Qx Qx All-In und Duhamel hatte nur Kh 4c entgegenzusetzen. Allerdings konnte Racener Duhamel nie ernsthaft gefährden und nach 43 Händen war es dann soweit. Jonathan Duhamel ging mit As Jh bei einem Board aus 4c 4d 9s 6c 5c All-In. John Racener callte mit Kd 8d und musste sich am Ende mit Rang zwei beim Main Event der WSOP 2010 und $5.545.955 zufrieden geben.

Jonathan Duhamel gewann als erster Kanadier das WSOP Main Event und kassierte dafür $8.944.310.

2009 - Joe Cada

Im finalen Heads-Up konnte sich Cada gegen Darvin Moon durchsetzen. Damit sicherte sich Joseph Cada nicht nur die Poker-Weltmeisterschaft 2009, sondern auch das stolze Preisgeld in Höhe von 8.547.042 US Dollar. Der 21jährige ist damit einerseits Nachfolger von Peter Eastgate, der den WSOP Mainevent im Jahr 2008 für sich entscheiden konnte. Ferner jedoch konnte Cada den Dänen auch als jüngster WSOP Mainevent Gewinner aller Zeiten ablösen.

Die Entscheidung fiel in der 88. Hand des Heads-Up bei der WSOP 2009, nachdem das Heads-Up bei Hand 277 fortgesetzt wurde. Diese Hand hatte es dabei in sich. Cada raised Pre-Flop auf drei Millionen, Darvin Moon erhöhte auf acht Millionen, ehe Cada alles auf eine Karte setzte und mit einem Blatt aus 9d 9c Darvon Moon mit etwa 70 Millionen Chips All-In setzte. Moon callte mit seinen restlichen Chips und hielt Jd Qd . Mit Spannung wurde nun das Board erwartet. Der Flop brachte 8c 2c 7s und sah Cada immer noch im Vorteil. Auch der Turn Kh und River 7c änderten nichts daran.

2008 - Peter Eastgate

Erstmals in der Geschichte der WSOP fand der Final Table des Main Events nicht während des Rahmenprogramms statt. Erst knapp 4 Monate später trafen sich die 9 Finalisten wieder. Zunächst wurde auf die letzten beiden Spieler runtergespielt - am Tag darauf trafen sich Ivan Demidov und Peter Eastgate für das Heads-Up. Es ging um $9,152,416 für den Sieger und $5,809,595 für den Runner-Up. In der 104.Hand des Heads-Up vollendete eine 4 auf dem Turn die Strasse für Peter Eastgate und brachte Demidov das 2.Paar. Demidov's Bet auf dem Turn und sein All-In auf dem River wurden von Peter Eastgate schnell gecallt und damit stand der Sieger fest - mit Ax 5x gewann Peter Eastgate das WSOP 2008 Main Event.

2007 - Jerry Yang

Die Entscheidung fiel in der 36. Hand des Heads Up Duells zwischen Jerry Yang und Tuan Lam. Yang erhöhte auf $1.5 Mio. und Lam re-raist All-In mit $18 Mio Chips - Yang überlegte nicht lange und zahlte mit dem Gewissen noch über 80 Mio an Chips übrig zu haben. Lam zeigte A-Q in Karo und Yang hielt ein 8-Pärchen. Der Flop kam zunächst ziemlich günstig für Lam: Qc-9c-5s - die 7d auf dem Turn brachte Yang einen Gutshot-Straight-Draw. Nur eine 6 oder eine 8 konnte Yang jetzt noch helfen - der River brachte schließlich ein 6h und Yang gewann das Main Event und $8,250,000 USD.

2006 - Jamie Gold

Die entscheidene Hand fiel als Paul Wasicka im Heads-up einen Raise mit 10-10 ansetzte und Gold mit Q-9 All-in ging. Wasicka, der weitaus weniger Chips als Gold hatte und auf Grund der steigenden Blinds unter Druck stand, entschied sich zu callen, das Board brachte eine Dame und Jamie Gold gewann das Bracelet und $12.000.000.

2005 - Joseph Hachem

'The Aussi' bekam auf dem Flop seinen Straight und trickste seinen Gegner Steve Dannemann durch ein Slowplay aus. Als dieser auf dem Turn das Ass-Paar traf, ging er All-In und das Spiel war vorbei. Hachem callte und nahm den Titel plus $7.500.000 mit nach Hause.

2004 - Greg Raymer

Wie auch Chris Moneymaker, qualifizierte sich Greg 'Fossilman' Raymer über ein Online Turnier für das WSOP Main Event. Mit einem Achterpärchen auf der Hand gewann er das Finale. Sein Gegner David Williams hielt A-4. Im Board kamen drei 2'er und Raymer bekam sein Full House. 'The Fossilman' kassierte $5.000.000.

2003 - Chris Moneymaker

Moneymaker ist wahrscheinlich der berühmteste WSOP 'World Champion'. Er qualifizierte sich für das Main Event bei einem $40 Online Satellite und gewann $2.500.000. In seiner letzten Hand gegen Sam Fahra machte er aus 5d-4s ein Full House auf dem River. Chris Moneymaker: 'I've played lots of heads-up matches on the Internet, so I knew which hands can win at heads-up play. I was lucky to flop two pair when Sammy had top pair on the final hand. I'm still in shock'.

2002 - Robert Varkonyi

Julian Gardner bekam einen Queen High Flush auf dem River, aber verlor trotzdem. Die Rivercard (10 Kreuz) brachte Robert Varkonyi ein Full House (10's full of Q's). Varkonyi gewann den Titel und $2.000.000.

2001 - Carlos Mortensen

Wie auch im Jahre 2000, entschied eine 9 auf dem River die WSOP 2001. Dewey Tomko hatte Pocket Rockets (A-A) and moved All-In nach dem Flop: Jd-10c-3c. Mortensen jedoch, hatte mit Kc-Qc einen Open-ended-Straight-Draw und einen Flush-Draw. Er callte machte mit der 9 seinen Straight auf dem River. Er gewann $1.500.000.

2000 - Chris Ferguson

Und schon wieder: Die 9 auf dem River machte Chris 'Jesus' Ferguson zum 'World Champion 2000'. In seiner letzten Hand hatte er A-9 gegen T.J. Cloutier's A-Q. Bis zum Turn hatte niemand etwas getroffen und 'Jesus' hatte nur noch 3 Outs für einen Sieg. Doch auf dem River bekam er was er brauchte: eine 9. Sie brachte ihm $1.500.000.

1999 - Noel Furlong

Zu Beginn der letzten Hand sah es für Noel Furlong alles andere als gut aus. Er stieß mit seinem 5'er PÄrchen auf ein 6'er PÄrchen bei Alan Goehring. Jedoch bescherte ihm der Flop ein Full House (5's full of Q's) und so wurde er 'World Champion of Poker' und gewann $1.000.000.

1998 - Scotty Nguyen

Nach einem $310.000 Bet auf dem River, sagte der berühmte Trash Talker Nguyen zu seinem Gegner Kevin McBride: 'You call this one and it's all over baby.'. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits ein Full House auf dem Tisch (8c-9d-9h-8h-8s). McBride entschied sich zu callen und Nguyen, der auf dem Flop und auf dem Turn nur checkte und schliesslich callte, zeigte eine 9, die ihm ein höheres Full House brachte. Nguyen erhielt einen Scheck über $1.000.000.

1997 - Stu Ungar

'The Kid' kommentierte seinen 3. WSOP Titel wie folgt: 'If every hand from start to finish was filmed - every bet, every raise, even every fold - players would witness a classic performance. It was a no-limit Hold'em clinic'. Jedoch gewann er seine letzte Hand nur durch eine glückliche 2 auf dem River, mit der er seinen Straight machte, den Titel gewann und dazu $1.000.000.

1996 - Huck Seed

In der letzten Hand bekam Huck Seed auf dem Flop 2 Paare (9'er und 8'er Paar), während sein Gegner Van Horn nur die 8 traf. Horn ging All-In, aber der Turn und der River konnten ihm nicht mehr helfen. Seed gewann den Titel und nahm $1.000.000 nach Hause.

1995 - Dan Harrington

Harrington traf mit seiner 8 auf dem Flop TopPair, entschied aber nur zu checken. Howar Goldfarb überlegte und ging mit A-7 All-In. Harrington callte sofort und das Achterpärchen führte bis zum Ende. 'Action Dan' gewann $1.000.000.

1994 - Russ Hamilton

Hamilton und sein Gegner Hugh Vincent trafen beide das Achterpärchen auf dem Flop. Hamilton's höherer Kicker (K gegen 5) brachte ihm den Sieg und $1.000.000.

1993 - Jim Bechtel

Mit wenigen Chips und 7-4 auf der Hand ging Glen Cozen All-In. Bechtel callte mit J-6. Keiner konnte sich verbessern und Bechtel war der neue 'World Champion' mit 1 Million $ mehr in der Tasche.

1992 - Hamid Datsmalchi

Tom Jacobs bekam TopPair auf dem Flop und entschied sich ein Slowplay zu wagen. Seine Taktik ging nach hinten los. Datsmalchi machte seinen Straight auf dem Turn und gewann den WSOP - Titel und $1.000.000.

1991 - Brad Daugherty

Daugherty gewann seinen Titel, dank eines unglücklichen Bluffs seines Gegners Russel Holt. Holt ging All-In nach dem Flop mit absolut gar nichts, während Daugherty das TopPair (J's) traf. Der solide Call war am Ende $1.000.000 wert.

1990 - Mansour Matloubi

Matloubi, der 'World Champion' aus Europa, sicherte seinen Sieg gegen Hand Lund durch ein 6'er Pärchen auf der Hand gegen ein 4'er Pärchen bei Hand Lund, ebenfalls auf der Hand. Jedoch war die entscheidene Hand schon etwas früher, als Matloubi auf dem River einen Drilling (T's) bekam und so im Turnier blieb. Matloubi nahm $895.000 mit nach Hause.

1989 - Phil Hellmuth

Einmal mehr spielte Johnny Chan Heads-Up um den WSOP Titel, doch sollte er diesmal verlierne. Phil Hellmuth ging mit einem 9'er Pärchen auf der Hand All-In und Chan callte mit A-7. Das Board verbesserte sein Blatt nicht und so gewann Phil Hellmuth Jr. $755.000 und den Titel 'World Champion of Poker'.

1988 - Johnny Chan

Das war einer der klassischsten finalen WSOP Hand. Chan bekam auf dem Flop einen Queen-High-Straight und und täuschte Seidel, der anschließend mit Top-Pair All-In ging. Chan gewann den Titel zum zweiten Mal in Folge und erhielt $700.000 als Preisgeld.

1987 - Johnny Chan

Frank Henderson ging All-In mit einem 4'er Pärchen auf der Hand, Chan callte mit A-9 und schliesslich fand er eine 9 auf dem River und wurde 'World Champion of Poker'. Der Sieg brachte ihm $625.000 ein.

1986 - Berry Johnston

Ein wahrer Gentleman am Pokertisch. 1986 wurde er World Champion und erhielt $570.000.

1985 - Bill Smith

In der finalen Hand ging T.J.Cloutier mit A-3 All-In. Smith callte mit einem 3'er Pärchen auf der Hand und führte damit bis zum Showdown. Er gewann den Titel und $700.000.

1984 - Jack Keller

Einer der aggressivsten und risikofreudigsten Spieler aller Zeit: Jack Keller. 1984 gewann er mit seinem 'never say die'-Motto die WSOP und $600.000.

1983 - Tom McEvoy

Tom McEvoy schrieb viele Bücher darüber wie man die WSOP gewinnt. 1983 schaffte er es selbst und gewann $580.000.

1982 - Jack Straus

Eines der vielleicht verrücktesten WSOP Erfolge: Straus ging All-In zu einem Zeitpunkt, wo er weniger Chips hatte als sein Gegner - und verlor! Als er jedoch gerade dabei war den Tisch zu verlassen, entdeckte er einen noch übriggebliebenen $500 Chip. Da er nicht 'All-In' ausgerufen hatte, war es ihm möglich weiterzuspielen. Unglaublich, aber zum Schluss gewann er den Titel und $520.000.

1981 - Stu Ungar

Ungar's zweiter WSOP Erfolg war etwas weniger dramatisch. Sein Gegner Perry Green floppte einen Open-ended-Straight-Draw, bekam aber im weiteren Verlauf keine passende Karte. Im Gegensatz zu Ungar, der mit A-Q über die ganze Distanz vorne lag und auf dem River sogar die Dame traf. Er gewann zum zweiten Mal die WSOP und $375.000.

1980 - Stu Ungar

'The Kid' traf im Heads Up um den WSOP - Titel auf Doyle Brunson. Brunson floppte 2 Paare (A's und 7's), aber Ungar (mit 5-4s) vervollständigte auf dem Turn seinen 5 High - Straight. Er gewann den Titel 'World Champion of Poker' und kassierte $385.000.

1979 - Hal Fowler

In der letzten Hand der WSOP 1979 traf Fowler mit 7-6off suit auf Bobby Hoff's American Airlines (A-A). Hoff war ein 4 zu 1 Favorit auf den Gewinn, aber Fowler bekam auf dem Turn die 'Nuts' mit einem Straight und nahm $230.000 mit nach Hause.

1978 - Bobby Baldwin

1977 gewann Baldwin das Seven-Card-Stud und 2-7 Lowball Turnier. Im nächsten Jahr gewann der äußerst fähige Pokerspieler das Main Event der WSOP und $210.000.

1977 - Doyle Brunson

Unglaublich aber wahr, Doyle Brunson gewann zum zweiten Mal die WSOP in Folge mit der identischen Hand: 10-2. Erneut machte er daraus ein Full House. Brunson nahm diesmal $340.000 mit nach Hause.

1976 - Doyle Brunson

Jesso Alto war sich schon sicher seinen Stack zu verdoppeln, als er mit A-J zwei Paare floppte und Brunson mit 10-2(!) nur das 10'er Pärchen traf. Doch es kam anders, 'Texas Dolly' bekam eine 2 auf dem Turn und noch eine 10 auf dem River. Mit einem Full House gewann er die WSOP und $220.000.

1975 - Brian 'Sailor' Roberts

Robert's 9'er Pärchen auf der Hand schaffte den Sieg gegen Bok Hook's Bog Slick (A-K). 'The Sailor' wurde World Champion of Poker und gewann $210.000.

1974 - Johnny Moss

Zum 3.Mal innerhalb von 5 Jahren wurde Johnny Moss der 'World Champion of Poker'. Der Sieg brachte ihm $160.000.

1973 - Puggy Pearson

Zum allerersten Mal wurde in diesem Jahr das WSOP Event aufgezeichnet. Pearson sicherte sich $130.000 und den WSOP - Titel mit nichts außer einem Ass als höchste Karte.

1972 - Amarillo 'Slim' Preston

Eine weitere Pokerlegende nahm den 3.Titel der WSOP nach Hause. Der Sieg brachte 'Slim' $80.000.

1971 - Johnny Moss

Im zweiten Jahr der WSOP führte man das 'Freezeout' ein, d.h. ein Spieler der keine Chips mehr vor sich hat, scheidet aus dem Turnier aus. Johnny Moss gewann, wie auch im Vorjahr, und gewann $30.000.

1970 - Johnny Moss

'If you haven't lost a game to Johnny Moss, you haven't really played poker'. Die größte Pokerlegende gewann die erste WSOP. Nur in diesem Jahr wurde der Sieger von den teilnehmenden Spielern gewählt.