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Der Full Tilt Poker Relaunch: Neue Fakten, Fragen und Spekulationen
08.08.2012

Der Full Tilt Poker Relaunch: Neue Fakten, Fragen und Spekulationen

Der Full Tilt Poker Relaunch: Neue Fakten, Fragen und Spekulationen

Mit der Übernahme von Full Tilt Poker durch PokerStars haben sich in den vergangenen Tagen natürlich zahlreiche Fragen ergeben, von denen die ersten auch schon geklärt worden sind. Beispielsweise erklärte PokerStars bereits, dass die Full Tilt Software ohne Veränderungen an den Start gehen wird, was die Spieler sicherlich erfreuen dürfte. Dabei wird Full Tilt eigenständig und unabhängig auf dem Markt wieder installiert, der Neustart wird spätestens am 4. November dieses Jahres erfolgen. Auch wenn es keinen gemeinsamen Spielerpool geben wird, so kündigte der weltweit größte Pokerraum bereits an, dass Accounts bei beiden Anbietern verknüpft werden können, um beispielsweise Geldtransfers zwischen den Accounts zu tätigen. Wer hingegen bei einem der beiden Anbieter gesperrt ist, der erhält auch für den anderen Pokerraum eine Sperre.

Ein enormer und wichtiger Unterschied, der sich beim Neustart von Full Tilt Poker bereits jetzt abzeichnet ist der Kundenservice. Dieser sollte sich sicherlich verbessern, denn bei PokerStars funktioniert das Ganze recht vorbildlich, während dies bei Full Tilt nach Meinung zahlreicher Spieler mitunter doch eher bescheiden war. Zudem könnte Full Tilt Poker durchaus manch einen anderen Pokeranbieter unter Druck setzen, so dass hier bei dem einen oder anderen Konkurrenten künftig noch bessere Arbeit an den Tag gelegt wird.

Das Wichtigste ist aber natürlich, dass viele Spieler mit dem Restart von Full Tilt wieder an ihr Guthaben gelangen. Dieses soll einfach und unkompliziert über den Account und den Client geschehen. Da dies bei PokerStars in der Regel ohne Schwierigkeiten vonstattengeht, sollte dies auch beim einst zweitgrößten Pokerraum so sein. Interessant bleibt lediglich die Frage nach den Full Tilt Pros. Hier gab es bisher bekanntlich eine große Anzahl an entsprechenden Profis, die unter Vertrag standen, dies wird sich sicherlich ändern. Vielleicht wird es sogar überhaupt keine Pros mehr geben bei Full Tilt. Hierzu hat PokerStars bislang keine Stellung bezogen. Aber an den über 250 Red Pros, die teilweise Schulden bei Full Tilt angehäuft hatten, wurde auch das Problem deutlich, weswegen der Pokerraum unter anderem scheiterte. Gespannt bleibt also abzuwarten, ob ein Tom Dwan, Phil Ivey oder Gus Hansen tatsächlich auch Ende dieses Jahres ohne Sponsor dastehen.

 

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Autor: M. Böning
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