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Deutsche Dominanz im GPI dahin
21.07.2014

Deutsche Dominanz im GPI dahin

Deutsche Dominanz im GPI dahin

In den vergangenen Wochen und Monaten dominierten die deutschen Spieler die Live Poker Weltrangliste, den Global Poker Index. Doch nach der World Series of Poker (WSOP) hat sich das Bild doch deutlich gedreht. Während Philipp Gruissem, Igor Kurganov und Marvin Rettenmaier in den vergangenen Wochen ihre Top-Platzierungen abgeben mussten und teilweise enorm zurückgefallen sind, ist nun auch die Führung von Ole Schemion Geschichte.

Denn mit 3.856,24 Punkten nimmt der deutsche Pokerspieler nur noch Rang 2 in der aktuellen Ausgabe der Weltrangliste des Live Pokerns ein. Neuer Führender im GPI ist Dan Smith (4.015,56), der zuvor auf Platz 2 lag. Dritter ist nach wie vor Daniel Negreanu (3.765,82). Einen Sprung von Platz 10 auf 5 machte der Russe Alex Bilokur. Gewaltig ist auch der Satz von Sorel Mizzi in der neuen Ausgabe des Global Poker Index. Als neuer 12. machte der Kanadier 20 Plätze gut. Martin Jacobson aus Schweden wiederum sprang von Rang 43 auf 15.

Zweitbester deutschsprachiger Spieler ist Philipp Gruissem. Während er vor zwei Monaten noch auf Platz drei zu finden war, ist er nun aber „nur“ noch auf Rang 18 zu finden, nachdem er alleine in dieser Woche fünf Plätze zurückfiel. Auf den Plätzen 24 und 25 finden sich der Österreicher Thomas Mühlöcker und Marvin Rettenmaier. Der Deutsche war einst Weltranglistenerster und ist nun zuletzt nach einer enttäuschenden WSOP um weitere acht Plätze zurückgefallen. In den Top 100 sind auch Martin Finger (35.), Ismael Bojang (42.), Dominik Nitsche (49.), George Danzer (59.) und Jonas Lauck (94.) zu finden. Igor Kurganov ist übrigens nur noch an 183. Stelle gelistet im GPI.

Autor: M. Böning
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