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European Poker Awards: Ole Schemion neben Marvin Rettenmaier erfolgreich
23.01.2013

European Poker Awards: Ole Schemion neben Marvin Rettenmaier erfolgreich

European Poker Awards: Ole Schemion neben Marvin Rettenmaier erfolgreich

Doppelten Grund zum Jubeln hatten deutsche Pokerfans nun bei der Vergabe der European Poker Awards. Dass Marvin Rettenmaier die Trophäe für den besten Spieler des Jahres in Empfang nehmen durfte, war vorab schon klar. Denn Rettenmaier beendete bekanntlich das Jahr 2012 auf dem ersten Rang des Global Poker Index und war somit natürlich auch der bestplatzierte Europäer in der Weltrangliste des Live Pokerns. Neben Marvin Rettenmaier durfte aber in Paris nun auch Ole Schemion jubeln.

Denn der deutsche Senkrechtstarter an den Pokertischen wurde zum Rookie of the Year gewählt. Nachdem im Vorjahr mit Pius Heinz für seine Turnierleistung beim WSOP 2011 Main Event also nur ein Deutscher einen European Poker Award absahnte, waren nun gleich zwei Deutsche erfolgreich. Schemion setzte sich in der Kategorie bei den Rookies gegen die drei Franzosen Gaëlle Baumann, Lucille Cailly und Aubin Cazals durch. Lucille Cailly dürfte allerdings nicht sonderlich traurig gewesen sein, setzte sie sich doch in der Kategorie der besten Pokerspielerin des Jahres aus Europa gegen Gaelle Baumann, Liv Boeree und Elisabeth Hille durch. Nachfolger von Pius Heinz in Sachen beste Turnierperformance wurde übrigens der Belgier David Kitai, obwohl sich hier sowohl Marvin Rettenmaier als auch Ole Schemion ebenfalls Hoffnungen auf den European Poker Award machten. Rettenmaier ging zudem auch leer in der Kategorie „Rob Gardner Memorial Award of the poker personality of the year“ aus. Hier setzte sich Kara Scott gegen den Deutschen sowie Tony G, Gus Hansen, Bertrand “ElkY” Grospellier und Neil Channing durch.

Gus Hansen gehörte übrigens dennoch zu den Ausgezeichneten bei den European Poker Awards. Er erhielt den Lifetime Achievement Award. Als bester europäischer Internet Spieler des Jahres wurde der Finne Jens Kyllönen ausgezeichnet, während Viktor Blom (Sweden), Chris Moorman (England) und Ilari Sahamies (Finland) leer ausgingen. Weitere European Poker Awards gingen an die EPT Barcelona als bestes Turnier des Jahres und an Simon Trumper in der Kategorie Poker Staff Person of the Year.

Autor: M. Böning
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