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Royal Flush
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Registriert: Mo 10. Dez 2012, 17:14
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Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 09:54 
 
Hi Pokerfreunde,

Ich werde diesen Tagebuchthread dazu verwenden mein Pokerspiel zu dokumentieren. Die Schwerpunkte liegen vor allem auf die Bewertung von Sessions und dem Mentalgame im Verhältnis zur Gesamtstrategie.


Ein paar Worte zu mir

Ich heiße Lukas,bin 25 Jahre alt und Sutdent aus Wien. Ich spiele Bassgitarre und bin Hobbycineast. Ich Wohne alleine in einer 43qm Wohnung und arbeite Teilzeit als Büroangestellter bei einer Installateur-firma.
Spiele etwa 10x im Jahr Livepoker mit freunden in einer kleinen runde 10€ BuyIn SNG.
Online spiele ich im Schnitt etwa 500-1000 Hände/Tag CG und mache regelmäßig Pausen von etwa 1-2 Tagen.

Hier ein paar aktuelle Eckdaten

Derzeitiges Limit: NL2 Fullring
gespielte Hände: 20673
PTBB/100: 3,57

Mein Plan für 2013

- 50k Hände auf NL2 spielen
- 50k Hände auf NL5 spielen
- Holdem Manager 2 kaufen
- NL10 profitabel spielen

Viel Spaß beim mitlesen! und Viel Glück bei eurem Spiel.

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DerIkeaElch hat geschrieben:
ich wollte ihn eigentlich zum Folden bekommen.


Zuletzt geändert von strukk am Di 18. Dez 2012, 10:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Royal Flush
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Beiträge: 1924

Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 10:11 
 
Die letzten 2 Sessions waren dick im Minus und habe 4 Stacks in 1200 Händen verloren. Dieser Down ist teilweise selbstverschuldet und hat mit downswing noch garnichts zutun. Ich habe gemerkt das ich loser spiel, weile gewisse Spots nicht aufgegangen sind.


Der Down Begann nach einer Hand, wo ich QQ hielt und am River das höchstmögliche Full House hatte und etwa 120BB in die Mitte schob und gegen Quads verloren hab. :)

Spätestens als ich auf meinen 9 geöffneten Tables erkannte, dass ich Hände wie :Ac :7c am Smallblind Calle und dann mein Toppair (mit Ass) am flop für verteidigenswert halte, wurde mir klar, dass ich nicht mehr mein A-Game spiele.
Einmal mit :Ah :Th am flop TPTK getroffen und nen Stack riskiert. Tja.. da is man wohl selber schuld :)

Ich seh die Gefahr von marginalen Händen nicht darin, dass man den Flop verfehlt und meist wohl C/F spielen muss, denn hier verliert man nicht das große Geld. Die Gefahr liegt viel mehr darin, den Flop zu treffen und am direkten Weg in Teufels Küche zu gelangen :wink:

Meine BR beläuft sich nun auf 94,13$ und ich mache jetzt mal 2 Tage Pause :mrgreen:

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DerIkeaElch hat geschrieben:
ich wollte ihn eigentlich zum Folden bekommen.

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Beiträge: 10203

Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 12:33 
 
4 stacks sind ja auch noch gar nichts ;)
und A7s im SB zu callen muss nicht unbedingt schlecht sein.
allerdings braucht es halt gewisse voraussetzungen dafür.

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Overrunners - Sklansky Bucks are not enough

Parvex hat geschrieben:
Und wenn das Spiel gerigged ist, dann ja scheinbar zu unserem Vorteil (und dem Nachteil von Poemel ;) ).

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Royal Flush
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Registriert: Mo 10. Dez 2012, 17:14
Beiträge: 1924

Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 15:14 
 
Habe mir ein Bad genommen und dabei etwas Gedanken über Poker gemacht und möchte das hier festhalten, bevor ich es wieder vergesse :mrgreen:

Viele Pots verliere ich dadurch, dass ich mich von Starthänden verleiten lasse. Für mich ist es wichtig im Vorhinein zu wissen, welche Starthände ich aus welcher Position spiele und welche nicht. Was nicht heißt, nur Premiumhände zu spielen. Wenn man 89s am BTN oder CO eröffnet und sich damit wohl fühlt, sollte man das ruhig tun. Es ist entscheidend, dass man ein Vertrauen in die Starthand hat, nicht unbedingt wie stark sie tatsächlich ist. Denn das selbstsichere Postflopspiel kann diese Starthand (im Bezug auf ein bestimmtes Setting) +EV machen.

Hände wie:

:Kd :Tc
:Ks :Js
:Qc :Tc
:Qd :Jd
:Ah :9h
:Ad :3d (complete ich oft am SB im multiway pot mit hoffnung auf Flushdraw am flop - den ich teils aggressiv anspiele oder passiv abwarte wie eine calling station :) )

Diese Hände verleiten mich oft sie zu spielen. Sei es, dass ich mit ihnen eröffne, ein Raise calle oder den SB complete.Diese Spielweise ist für mich allerdings recht unprofitabel. Nicht weil die Hände an sich schlecht sind, sondern weil ich mich (noch) nicht wohl fühle mit ihnen. Das führt wiederum dazu, dass ich oft nicht bereit bin viele Chips in die Hand zu investieren (um z.B einen Bluff, Semibluff zu starten oder auch ein getroffenes Pair zu verteidigen). und tendenziell dazu neige, diese Hände früher aufzugeben, als es gut wäre. Zudem sehe ich in diesen Händen keine Showdown-value. Das sind eher Hände die bei mir für Non-showdownwinnigs in Betracht kommen. Schon Preflop weiß ich hier meist, dass ich diese Hand wohl eher selten zum Showdown tragen werde. Und das Postflop spiel hat bei mir noch zu viele Leaks um meine Range hier zu erweitern.

Für mich als Anfänger auf den Micros ist es wichtig ein klares, in grenzen definiertes Konzept zu haben und dieses einigermaßen konsequent zu verfolgen, ohne übermäßig aus den Rahmen zu fallen.

Noch ein paar grundlegene Leaks bei mir, die ich ausbügeln muss:

Mir ist es bisher noch nicht gelungen einem Set auszuweichen, egal wie offensichtlich es war, dass der Gegner eins hat. Besonders in Situationen wo ich ein Overpair halte :Ah :As , :Kd :Kc , :Qs :Qh tendiere ich oft zu einem 3-Barelling / Turnpush-play, obwohl mir dann oft klar ist, das ich beat bin. Ebenso wie wenn der Villain am Turn Pusht, call ich hier viel zu oft.

Wenn ich es schaffe ab und zu einem Set auszuweichen, wäre das massivst +EV, da hier oft >100bb verbrannt werden. Es ist nicht immer möglich bein Villain Set zu erkennen, aber manchmal riecht es doch sehr stark danach :wink:

@VfBpommes

Die 4 Stacks schmerzen mich nicht. Das ärgerliche ist nur, dass ich den Schaden zumindest auf 2,5-3 Stacks begrenzen hätte können mit ganz normalen ABC-play. :) Wenn ich weiß, dass ich wirklich in Ordnung gespielt habe und mir keine Vorwürfe machen kann, so hab ich kein problem in ner session mal 8 Stacks zu verlieren. Wenn ich meines Erachtens korrekt spiele, lasse ich mich von so einem dicken Down nicht verunsichern. Schade ist aber allemal wenn man soviel verliert :mrgreen:

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beiträge: 10203

Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 15:30 

Für diesen Beitrag von VfBpommes gab es eine Danksagung:
strukk (Di 18. Dez 2012, 15:42)
 
mit non-showdown winnings kommst du auf nl2 nicht arg weit. die showdown winnings die wir durch gute value bets bekommen sind der schlüssel.

da gehts einfach drum die calling stations aufs maximale zu exploiten.
dafür sind hands wie KT, KJ, QJ perfekt, oder allgemein hands die gute TPs machen können, mit denen wir dann ordentlich value von schlechteren TPs bekommen können (da kann auch A9 drunter fallen, wenn der gegner ein riesen fisch ist, der jede 9 und jedes schlechtere A spielt).

hände wie A3s sind natürlich auch gut, weil wir damit jeden anderen flushdraw dominieren und wenn wir jemand flush over flushen, dann wandert richtig geld in den pot. ebenso sind natürlich SCs gut, weil wir damit wenn wir two pair, trips, straight, flush machen auch richtig viel geld gewinnen können.
du musst halt einfach den generellen plan haben ne gute hand zu machen, die man value betten kann und dann ordentlich geld in den pot zu bringen. wenn du dann noch lernst zu folden, sobald dich jemand raised (also du bettest und jemand geht nochmal drüber), dann kannst du eigentlich kaum noch verlieren auf NL2 :P

interessant zum thema folden, wenn der gegner ein set/nuts hat:
das-baluga-theorem-t4198.html
das hat mir damals so extrem viel geld gespart :D

weitere artikel hier aus dem forum:
sammlung-von-interessanten-beitraegen-t7532.html

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Parvex hat geschrieben:
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Royal Flush
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Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 15:49 
 
Wow nice Theorie.. die Beispielhand erinnert mich an sehr viele Situationen bei mir. Diese Theorie ist wirklich Geld wert. und ich kann diese instinktiv unterschreiben. Sie bestätigt das, was ich immer ahnte wenn ich in diesen Situationen gecallt hab und ein Set vorgelegt bekam :)

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: Di 18. Dez 2012, 23:11 
 
Zu hohe Non-SD Winnings auf NL2 sind sehr wahrscheinlich nicht maxEV.

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BalugaWhale hat geschrieben:
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pokerstar77 hat geschrieben:
Wer hier flamen will soll halt zu ps.de gehen.

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Beitrag Verfasst: Sa 22. Dez 2012, 18:36 
 
Sodala nach einer kleinen 2-Tagespause hab ich wieder eine 2h Session hinter mir mit 1375 Händen
Leider ging es wieder bergab um -5,36$ (2,86 Stacks down) was meine Bankroll auf $93,80 zurückschlägt und mein ptbb/100 wert is von 3,56 mittlerweile auf 2,82 gefallen - Samplesize 25849 Hände.

Eine hand, bei der ich 3,88$ verloren hab, war maßgeblich für das heutige Down verantwortlich

Hero (MP2): $3.88
CO: $5.00
BTN: $2.02
SB: $4.58
BB: $2.75
UTG: $1.50
UTG+1: $5.83
MP1: $4.00

Pre Flop: ($0.03) Hero is MP2 with :As :Qs
1 fold, UTG+1 calls $0.02, 1 fold, Hero raises to $0.08, 4 folds, UTG+1 calls $0.06

Flop: ($0.19) :Qh :Ts :Js (2 players)
UTG+1 bets $0.62, Hero raises to $3.80 all in, UTG+1 calls $3.18

UTG+1 Shows :Th :Qd

Turn: ($7.79) :Qc (2 players - 1 is all in)

River: ($7.79) :5h (2 players - 1 is all in)

war zu 59,80% vorne beim Allin. Habe mir überlegt ob es von Nachteil ist, dass ich hier so einen deepstack hatte (ich kaufe mich immer mit $2 ein). Aber als ich die Hand ins Equilab eingegeben hab komm ich zum entschluss, dass es schon in Ordnung so war. immer hin hatte ich bei der Hand Foldequity + 60% vorne. Ich hab ihm kein Set gegeben und auhc nicht AK. Mich hätte es garnicht gewundert wenn er KQ gezeigt hätte.

Samplesize?

So nun eine weitere Überlegung zum Thema Samplesize. Da sich meine GesamtGewinnRate mit jeder Session ändert kann ich nur darauf schließen dass die Samplesize einfach viel zu klein ist. Ich habe einige Artikel gelesen, wo 50k hände als "eine recht gute Samplesize" bezeichnet wird. Andere reden von 100k Händen als Maßstab. Manche Leute trauen nur einer Samplesize von 1mio Händen, was ich persönlich für sehr überzogen und vor allem untauglichen Arbeitswert halte.

Ich selber schätze es derzeit so ein, dass 50k ist ein Indiz ohne genauigkeit. Es ist kein Beweis aber immerhin ein Argument. 100k ist ein gutes Argument. 200k Hände sind "stichfest". Welche Erfahrungen habt ihr damit? Bitte bezieht euch nicht auf dinge, die ihr wo gelesen habt, sondern nur auf eure Handanzahl und Erfahrung.

Für Morgen Vormittag plane ich eine etwas längere Session, die ich wieder hier kommentieren werde und danach mach ich Weihnachtspause :)

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: So 23. Dez 2012, 15:58 
 
So habe meine Session hinter mir und werde jetzt 3 tage Pause machen. Bankroll is bei 99,41$ 8)
Wünsche Frohes Fest an alle und nen schönen UPswing zum Jahresende ;) bis bald

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: So 23. Dez 2012, 16:45 
 
De facto sind Dinge, die man liest, besser als eigene Erfahrungen, da eigene Erfahrungen nie im Vakuum stattfinden. Die eigene Winrate verändert sich ständig, durch das eigene Spiel, das Spiel der Gegner und die Gemütslage (tilt). Da sind statistische Berechnungen, die im Vakuum stattfinden, sehr viel aussagekräftiger.

http://www.nsdpoker.com/2011/03/nlhe_6m_pros/

200k sind nicht stichfest, um deine True Winrate wirklich akkurat zu bestimmen. Siehe dir einfach den zweiten Graphen und die Absätze darunter an. Die behandeln genau diese Zahl an Händen. Über 200k Hände kann man zum Beispiel mit 95% Konfidenz sagen, dass die Winrate innerhalb von 8bb liegt. Das ist alles andere genau.

Daher würde ich es mit folgendem Zitat halten:

Zitat:
In fact, estimating your winrate accurately is basically impossible. In order to know your winrate at NLHE 6-max within 2 bb/100 (e.g.4 bb/100 +/- 2 bb/100 a.k.a. 2 bb/100 to 6 bb/100) with 95% confidence, you need to play about 800k hands! That’s more hands than I’ve played lifetime (and +/- 2 bb/100 isn’t so great, anyway). So, unless you’re one of the few sickos in the world who plays that amount of hands in a couple months, there’s basically no point in trying to statistically estimate your 6-max NLHE winrate to any reasonable degree of accuracy; the games that you’re playing will likely have changed dramatically before your sample size is significant.



Und jede Minute, in du darüber nachdenkst, WIEVIEL du jetzt tatsächlich gewinnst, ist eine Minute, in der du nich darüber nachdenkst, wie du MEHR gewinnen kannst. Und ich denke zweiteres ist deutlich wichtiger als erstes.


/edit:

Um es nochmal zu verdeutlichen, warum Winrates so sinnbefreit sind: Wenn du tatsächlich in einem Jahr 800.000 Hände spielen solltest, dann lässt das immernoch außer Hand, dass du bei Hand 800.000 einen ganz anderen Skill hast als bei Hand 1. Außerdem haben deine Gegner einen ganz anderen Skilllevel, da viele Spieler aufgestiegen oder abgestiegen sind, andere haben aufgehört und neue habe angefangen. Außerdem wurden über 1000 neue Strategie Videos veröffentlicht, dutzende Bücher und revolutionäre Posts kamen ebenfalls über den Äther. Und du bist hoffentlich im Laufe der 800k Hände sowieso das ein oder andere Mal im Level aufgestiegen, was jegliochen Winrate vergleich eh ad absurdum führt.

Also lass' diese Obzession bezüglich der Winrate einfach bei Seite und konzentriere dich darauf Poker zu spielen und dein Spiel stetig zu verbessern.

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BalugaWhale hat geschrieben:
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pokerstar77 hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: Mi 2. Jan 2013, 15:44 
 
Komme gerade von meiner bisher erfolgreichsten Session, möge es so weiter gehen :mrgreen:

Die Session dauerte 2h, und habe 821 Hände auf ingesamt 6 Tischen gespielt mit 33,50 ptbb/100, was ein plus von 5,5 Stacks entspricht. Ich habe mir Harringtons online cashgame 6max gekauft und schon einiges davon gelesen. In dem Buch stehen viele hilfreiche Erläuterungen, welche eindeutig nicht nur für blutige Anfänger gedacht sind. Bücher in denen die Regeln von Texas Holdem erklärt werden scheiden bei mir sofort aus, da diese Bücher meistens aud dem einfachsten Niveau aufbauen.

Ich habe mir jetzt bewusst vorgenommen weniger Tische zu spielen und das neue Wissen in der Praxis anzuwenden. Bei 9-12 Tischen bleibt bei mir einfach sehr viel Value liegen. Es zahlt sich einfach nicht aus. Ich lerne dabei garnichts sondern spiele meine abc-lines ohne wichtigeren Spots eine Aufmerksamkeit zu schenken. Ich erkenne mittlerweile schon sehr stark die Bedeutung von Betsizing für Valuebets und versuche vor allem in dem Bereich aufzuholen. Ich kann das Buch wirklich jeden Empfehlen der die soliden 2nd Level Grundlagen erläutert haben möchte!

In diesem Sinn wünsch ich euch motivierende Sessions und viel Erfolg für 2013! :)

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: So 6. Jan 2013, 17:43 
 
Ich meld mich hier wieder mal zu Wort; hier ein kleines Update:

Meine Bankroll ist nun auf $119,63 und ich steuere auf NL5 zu :)

Die letzten 10k Hände hab ich mit durchschnittlich 11,16 ptbb/100 gespielt und kann mich nicht beschweren.

Ich hab mir vorgenommen bei $170 zu shotten , und falls ich auf $130 zurückfalle werd ich wieder absteigen, wobei ich mir sicher bin, dass NL5 keine große Herausforderung sein wird. Es werden mehr NL2 Regs dort sein denk ich ansonsten wohl kaum unterschied.

In den letzten 2 Wochen habe ich einige Leaks ausgebessert vor allem durch das Lesen von "Harington on online cashgame" und zahlreiche Beiträge hier im Forum (auch ganz alte) sowie Sessionreviews auf pkrstrgy.
Vor allem die Videos von "Raskolnikov" find ich sehr gut. Er geht wirklich logisch und simpel an die Spots heran und beschränkt sich auf den Kern der Sache.

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: Mo 7. Jan 2013, 22:20 
 
Neues Update:

Heute hab ich meine erste Session unfreiwillig auf NL5 gespielt. Allerdings auf Full Tilt Poker.
Ich will den Reloadbonus freispielen. Hab 80€ ~ 104$ eingecasht und hab insgesamt ~$175 auf der Bankroll. Hab 4 Tische Zoom 2h lang gespielt und etwa $1,50 verloren. komische Settings gabs 2x preflop mit AA gegen AKs verloren wobei Villain beide male die straight bekam
nach etwa 2k händen hab ich gerade mal ~$4 des Bonus freigespielt.. ist echt nicht easy das in 14 Tagen auf NL5 zu schaffen.. da werd ich wohl fleißig grinden in den nächsten Nächten :mrgreen:

Am profitabelsten waren die Shortys die preflop eröffnen und die ich mit einer starken hand gleich sofort pushen konnte. bin total erschöpft von der Session, ich leg mich mal aufs Ohr 8)

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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Beitrag Verfasst: Mo 7. Jan 2013, 22:34 
 
let the grind begin :D
was für ein reload is es denn?

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Beitrag Verfasst: Mo 7. Jan 2013, 22:40 
 
Der Reloadbonus war bis heute gülitg. Hab gestern noch eingecasht. Jeder der was einzahlt, erhält 100% der Summe bis maximal $100. Ich müsst NL5 eigentlich garnichtmal profitabel grinden, damit ich "gewinn" mach. Muss mich an die neuen Einsatzhöhen mal gewöhnen und meine Raisebuttons und den Einsatzschieber neu einstellen :)
Hab heut auch ca. 20 SNG $2+0,25 gespielt und gerade mal $2,15 vom Bonus freigespielt.. echt ein scherz :) aber ich denk mit Zoom 4 tabling wird sich das schon gut ausgehen.. ich möcht aufjedenfall mindesten $80 freispielen. Sobald ich den Bonus freigespielt hab, cash ich mein einbezahltes wieder aus. Mag auf Fulltilt mit $0 eigenkapital spielen ^^

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DerIkeaElch hat geschrieben:
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