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Full Tilt Poker: Ray Bitar aus Haft entlassen – Lederer fordert Klageabweisung
10.07.2012

Full Tilt Poker: Ray Bitar aus Haft entlassen – Lederer fordert Klageabweisung

Full Tilt Poker: Ray Bitar aus Haft entlassen – Lederer fordert Klageabweisung

Rund um die Vorgänge des Black Friday und bei Full Tilt Poker gibt es nun gleich zwei interessante News. Zunächst einmal wurde Ray Bitar aus der Untersuchungshaft entlassen – gegen Kaution und unter strikten Bedingungen. Zudem haben Howard Lederer und Rafa Furst jeweils eine Abweisung der Klage gegen sie beantragt.

Bereits vor wenigen Tagen beantragte Ray Bitar die Haftentlassung gegen Kaution, was zunächst abgelehnt worden ist. Jetzt ist aber doch auf freiem Fuß. Dafür musste der ehemalige CEO von Full Tilt Poker eine Kaution von 2,4 Millionen US-Dollar hinterlegen. Unklar ist dabei ob das Geld aus den 40 Millionen Dollar stammt, die er laut Anklage von Full Tilt auf seine Privatkonten abgezweigt haben soll. Zudem mussten auch fünf Bürgen für Bitar unterschreiben. Zudem erfolgt die Überwachung per elektronischer Fußfessel. Darüber hinaus wurde sein Pass einbehalten, er darf sich lediglich in New York und Kalifornien aufhalten. Bekanntlich hatte sich der einstige Macher von Full Tilt, dem Betrug und Geldwäsche vorgeworfen werden, vergangene Woche selbst bei den US-Justizbehörden gestellt.

Dagegen haben nun die einstigen Full Tilt Miteigentümer Howard Lederer und Rafe Furst eine Abweisung der Klage gegen Sie beantragt. Von den betrügerischen Vorgängen beim einstmals zweitgrößten Pokerraum wollen sie nichts gewusst haben. Darüber hinaus würden die Aktivitäten von Full Tilt Poker nicht vom Illegal Gambling Business Act (IGBA) berührt. Schließlich sei dieser nicht auf Poker anwendbar, insbesondere nicht auf Unternehmen aus dem Poker-Business, die ihren Hauptsitz außerhalb der USA haben – bei Full Tilt bekanntlich der Fall. Selbst neutralen Beobachtern dürfte die Ansicht von Lederer – und auch Furst – schwerfallen. Denn als Mitbegründer des Unternehmens will er keinen Überblick über die Machenschaften gehabt haben.

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Autor: M. Böning
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