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Irland und Griechenland setzten auf Steuereinnahmen beim Online Glücksspiel
09.03.2015

Irland und Griechenland setzten auf Steuereinnahmen beim Online Glücksspiel

Irland und Griechenland setzten auf Steuereinnahmen beim Online Glücksspiel

Online Poker soll künftig auch in Griechenland und Irland die staatlichen Kassen klingeln lassen. Denn beide Staaten erhoffen sich künftig zusätzliche Steuereinnahmen durch das Online Glücksspiel, wie nun bekannt geworden ist.

So will die neue Regierung in Griechenland neue Online Glücksspiel Lizenzen vergeben. Für diese müssen demnach drei Millionen Euro hingeblättert werden, wobei sie für fünf Jahre gültig sind. Nach Einschätzung der Politiker in Athen sollen damit pro Jahr bis zu €500 Millionen zusätzlich an Steuern eingenommen werden, wobei keine Veränderung des bisherigen Steuersatzes geplant ist. Jeder Lizenznehmer muss sich hierbei aber verpflichten, mindesten eine Million Euro Steuern im Jahr zu bezahlen. Dabei wird die Lizenzvergabe den Berichten aus Griechenland zufolge nicht länger als zwei Monate dauern. Ferner wird auch geplant, dass es künftig nur noch einen offiziellen Zahlungsanbieter für die Ein- und Auszahlungen geben wird, wobei hier die griechische Zentralbank das Ganze steuern soll.

Unterdessen wird auch Irland bekannt, dass es hier nun zu dem kommen wird, was schon seit Jahren diskutiert wird. Wie nämlich zuvor schon Großbritannien will auch nun die grüne Insel Steuern für Online Glücksspiele erheben. Demnach sollen die Offshore Anbieter, die es den lokalen Spielern in Irland erlauben, beispielsweise Online Poker zu spielen, mit Steuern zur Kasse gebeten werden. Die Regierung in Irland verspricht sich hiervon pro Jahr Einnahmen von 25 Millionen Euro. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll beim irischen Finanzminister Michael Noonan liegen, der dies zum Gesetz machen soll. Erste Diskussionen um diese Online Glücksspiel Steuer gab es 2011 in Irland.

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Autor: M. Böning
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