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Master Classics of Poker: Ruben Visser gewinnt Main Event
29.11.2014

Master Classics of Poker: Ruben Visser gewinnt Main Event

Master Classics of Poker: Ruben Visser gewinnt Main Event

Auch im Jahr 2014 konnte ein niederländischer Spieler dafür sorgen, dass der Erfolg beim €4.250 Main Event der Master Classics of Poker in Holland bleibt. Denn Ruben Visser siegte im Holland Casino Amsterdam und wurde damit Nachfolger seines Landsmannes Noah Boeken, der im Vorjahr triumphierte.

Noah Boeken war auch am letzten Tag beim Main Event der Master Classics of Poker in Amsterdam noch mit von der Partie. Allerdings musste der Vorjahressieger als erster Spieler am finalen Tag den Tisch verlassen. Mit Pocket Tx setzte er seine letzten Chips, scheiterte aber gegen die Pocket-Queens von Ole Schemion. Für Rang zwölf kassierte Boeken €15.341.

Der letzte verbliebene Deutsche wiederum musste sich kurze Zeit später geschlagen geben. Denn Ole Schemion, der vor zwei Jahren beim Main Event in Amsterdam triumphierte, landete auf Rang sieben in diesem Jahr. Dabei lag er zunächst sehr gut, musste aber in nachfolgender Hand einen gewaltigen Teil seines Stacks abgeben: Nach dem Board aus 8d 3d Jd 8s Tc war Schemion mit mehreren Calls mit Ad 5d All-In gegangen. Doch sein Nut Flush sollte nicht reichen, hatte doch Andrew Chen mit 8h 8d Quads vorzuweisen. Kurze Zeit später scheiterte der beste Deutsche bei den Master Classics of Poker mit Ac 7d gegen Qs 5h von Ruben Visser, da am Board 3h Ks Qd Qc 4h gedealt wurden. Für Rang sieben erhielt Ole Schemion €47.203.

Im Heads-Up standen sich am Ende Ruben Visser und David Boyaciyan gegenüber, nachdem Andrew Chen auf Position drei ausgeschieden war. Die besten drei Spieler einigten sich dabei auf einen Deal, sodass Chen €190.000 statt €105.027 erhielt. Ins finale Duell ging Visser als Chipleader und am Ende siegte er recht schnell gegen David Boyaciyan. Mit Ax Jx gegen Kx Qd zog Boyaciyan den Kürzeren, da am Board ein Kx gedealt wurde. Der Zweitplatzierte erhielt statt €182.913 €178k, während Visser anstelle von €306.821 ein Preisgeld von 225.000 Euro kassierte.

 

Autor: M. Böning
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