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Partouche Poker gerät erneut negativ in die Schlagzeilen
21.02.2013

Partouche Poker gerät erneut negativ in die Schlagzeilen

Partouche Poker gerät erneut negativ in die Schlagzeilen

Wieder einmal befindet sich Partouche Poker in den negativen Schlagzeilen. Nachdem der Online-Pokerraum schon mehrfach im Mittelpunkt weniger erfreulicher Nachrichten wie beispielsweise im Zusammenhang mit der Preisgeldgarantie beim Partouche Poker Tour Main Event 2012 stand, muss sich partouche.fr nun der Überprüfung durch die französische Regulierungsbehörde unterziehen. Denn die ARJEL will nachprüfen, ob die Groupe Partouche als Betreiber des Pokerraumes tatsächlich Turnier Tickets und auch Geld an die Familienangehörigen von Mitarbeitern des Unternehmens verteilt hat. So lautet zumindest der Vorwurf. Ein Betrug soll dabei allerdings nicht vorliegen. Allerdings ist es laut den Richtlinien der französischen Regulierungsbehörde untersagt, dass Angestellte und deren Familienmitglieder am Spiel teilnehmen.

Demnach liegen nun veröffentliche Dokumente vor, denen zufolge tatsächlich Familienmitglieder von Beschäftigten von Partouche Free Tournament Tickets erhalten haben. Zudem soll auch Geld geflossen sein. Hierbei stehen nach Angaben diverser französischer Medien insgesamt 40 Accounts unter Verdacht, an den Aktionen beteiligt gewesen zu sein. Dies würde natürlich einen Verstoß gegen die Regulierungen der ARJEL bedeuten und harte Strafen nach sich ziehen. Während sogar Patrik Partouche selbst mit einem Account (Screen-Name Paiterpan1) gespielt haben soll, steht vor allem Yohan Zenou im Mittelpunkt. Dieser soll einen engen Kontakt zum Vorstandsmitglied Katy Zenou von Partouche pflegen und 36.000 Euro an Turniertickets erhalten, sowie weitere €27.5k ausgezahlt haben. 

Autor: M. Böning
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