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Phil Ivey scheitert mit Klage gegen das Crockfords
09.10.2014

Phil Ivey scheitert mit Klage gegen das Crockfords

Phil Ivey scheitert mit Klage gegen das Crockfords

In Sachen Phil Ivey gegen das Crockfords ist nun eine Entscheidung gefallen. Dabei lehnten die zuständigen Richter des High Courts in London die Klage des Poker Pros ab. Somit muss das Casino die vermeintlichen Gewinne von 7,7 Millionen britischen Pfund nicht an den US-amerikanischen Pokerprofi ausbezahlen.

Der zuständige Richter des High Courts in London, John Mitting, erklärte: "Ivey hat sich selbst einen Vorteil verschafft, den das Spiel nicht vorsieht. Dies ist in meinen Augen Betrug." Bekanntlich erspielte sich Phil Ivey im Londoner Crockfords Casino beim Punto Banco innerhalb von drei Tagen einen Profit von 7,7 Millionen Pfund. Allerdings verweigerte das Casino wegen Edge Sorting die Auszahlung. Daraufhin erhob der US-Amerikaner Klage.

Nach der nun getroffenen Entscheidung zeigte sich Ivey enttäuscht und erklärte erneut, dass er nur eine legitime Strategie verfolgt habe, um sich gegen das Casino einen Vorteil zu verschaffen. Wie es in britischen Medien hieß, hatte Ivey vor Gericht zugegeben, dass er die Fabrikationsfehler in den Karten erkannt hatte und bewusst sogar nach diesen suchte. Seiner Auffassung nach war dies aber kein Betrugsversuch. Vielmehr hätte das Casino vorab die Karten besser kontrollieren müssen. Dieser Sichtweise folgte der High Court aber nicht. Gespannt darf verfolgt werden, wie es am Ende in Sachen Phil Ivey gegen das Borgata in Atlantic City ausgeht, denn auch dort ist noch eine entsprechende Klage wegen Edge Sorting anhängig.

 

Autor: M. Böning
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