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PokerStars in New Jersey zunächst für zwei Jahre außen vor
12.12.2013

PokerStars in New Jersey zunächst für zwei Jahre außen vor

PokerStars in New Jersey zunächst für zwei Jahre außen vor

Nachdem PokerStars bereits beim Start des lizenzierten und regulierten Online Pokermarktes in New Jersey vor einigen Tagen fehlte, kommt es nun für die Rational Group noch heftiger. Denn die Mutterfirma von PokerStars und Full Tilt Pro darf die kommenden zwei Jahre nicht auf dem Pokermarkt in New Jersey mit von der Partie sein. Dies entschied nun die dortige Regulierungsbehörde nach einer langwierigen Prüfung der Bewerbung der Rational Group. Grund hierfür ist eine ungelöste Bundesanklage gegen den Gründer von PokerStars, Isai Scheinberg. Wie die New Jersey Division of Gaming Enforcement (DGE) weiterhin informierte, kann die Bewerbung allerdings neu überprüft werden, wenn sich die „Umstände ändern“.

Der Einschätzung der Regulierungsbehörde aus New Jersey zufolge hat PokerStars-Gründer Scheinberg nach wie vor mit der Rational Group zu tun und ist hier noch immer aktiv. Offiziell trat er im Juli 2012 als ein Teil der Vereinbarung mit den US-Justizbehörden von seinem Chefposten zurück, wobei noch immer eine Bundesanklage gegen ihn anhängig ist. Gegenüber Forbes erklärte der Rational Group Sprecher Eric Hollreiser, dass das Unternehmen sehr enttäuscht über die Entscheidung in New Jersey ist. Das Unternehmen stehe in einem offenen Dialog mit der DGE und werde der Regulierungsbehörde umgehend ein Update liefern, sobald sich die Umstände ändern. Nachdem PokerStars keinen Deal mit dem Atlantic Club zustande gebracht hatte, wollte das Unternehmen den Online Pokermarkt in New Jersey mit dem Resorts Casino Atlantic City erobern, was nun zunächst einmal nichts wird.

 

Autor: M. Böning
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