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PokerStars nimmt zu den Währungsgebühren Stellung
28.10.2014

PokerStars nimmt zu den Währungsgebühren Stellung

PokerStars nimmt zu den Währungsgebühren Stellung

Derzeit regt sich in der Poker Community etwas Widerstand gegen PokerStars. Denn beim weltweit größten Online Poker Raum müssen inzwischen Währungsgebühren bezahlt werden. Wer nämlich in fremden Währungen ein- oder auszahlt, der muss zudem eine Umrechnungsgebühr von 2,5 Prozent bezahlen. Betroffen hiervon sind Spieler, die Konten haben, die nicht in den üblichen PokerStars-Währungen geführt werden. Dies betrifft also beispielsweise Spieler mit einem Konto in australischen Dollar. Nachdem sich hierzu einige Spieler negativ geäußert hatten, gab es jetzt ein Statement von Eric Hollreiser von PokerStars dazu.

Gründe für die Erhebung der Umrechnungsgebühr nannte der Sprecher von PokerStars nicht, wenngleich die Gebühr aber doch Standard in anderen Bereichen ist. Zwischen den Zeilen des Statements von Hollreiser kommt dann auch klar zum Ausdruck, dass eine Firma auf ihren Profit achten muss und dass es eine Veränderung des Marktes gegeben hat. Hollreiser erklärte unter anderem, dass das Forschungs- und Entwicklungsbudget, die Kosten für Sicherheit und die technische Infrastruktur doch enorm seien. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren viele Entscheidungen gefällt, die PokerStars viel Geld gekostet hätten. Dabei führte der PokerStars-Sprecher auch den Kauf von Full Tilt Poker und die Auszahlung der Spieler anschließend auf. Zudem habe PokerStars mehr gezahlt als alle anderen Firmen in Sachen Online Poker-Regulierung. In welchem Zusammenhang dies alles allerdings mit der Umrechnungsgebühr steht, wurde nicht deutlich.

Zudem verwies Hollreiser darauf, dass die meisten Veränderungen von der Community unbemerkt bleiben, während andere Veränderungen wie nun die Umrechnungsgebühr mehr Aufmerksamkeit erhalten. Natürlich wisse das Unternehmen, dass einige dieser Entscheidungen unbeliebt seien, jedoch würden sie mit einem „Gesamtblick auf das Poker-Ökosystem“ getroffen. Dies würden aber nicht für kurzzeitige Erfolge getroffen, sondern weil sie das Richtige für die Zukunft seien. Damit seien sie also mit Bankroll Management zu vergleichen…

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Autor: M. Böning
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