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The Big One: Reinkemeier und Gruissem verpassen Cashes
03.07.2012

The Big One: Reinkemeier und Gruissem verpassen Cashes

The Big One: Reinkemeier und Gruissem verpassen Cashes

Bei dem Live Poker Turnier mit dem größten Buy-In aller Zeiten haben die beiden deutschen Teilnehmer den finalen Tag 3 und damit die bezahlten Ränge verpasst. Während Tobias Reinkemeier schon früh an Tag 2 des Events 55 der WSOP 2012 im Rio scheiterte, lag Philipp Gruissem lange Zeit sogar in der Spitzengruppe. Kurze Zeit nachdem sich Daniel Negreanu, Tom Dwan und Phil Galfond verabschiedet hatten, scheiterte Reinkemeier beim Big One for One Drop mit Kh Jd an Qd Qc von Antonio Esfandiari, nachdem am Board noch Qh Qs zum Vorschein kamen.

Anschließend schien sich Philipp Gruissem mit einer Leichtigkeit ins Finale bei dem WSOP Event mit einem Buy-In von einer Million US-Dollar zu spielen. So nahm der Deutsche beispielsweise Gus Hansen mit Ah Kd gegen Js Ts sowie Phil Ivey mit Ad 8d gegen Qh Qc bei einem Board aus 9s Jd 8s Td 4d vom Tisch. Doch auch für Gruissem selbst sollten die neun bezahlten Ränge bei Event 55 der WSOP 2012 am Ende nur ein Traum bleiben. Wie auch Ben Lamb oder Jason Mercier endete für Gruissem Tag 2 vorzeitig. Er lag mit 8,5 Millionen Chips zu diesem Zeitpunkt an sechster Position des Chipcounts und callte das preflop All-In von Sam Trickett. Der Brite lag mit einem Stack von 27,2 Millionen an zweiter Position des Chipcounts und hatte in diesem Moment Js Jd vorzuweisen, während Philipp Gruissem mit As Qh im Hintertreffen lag. Am Board gab es keine Unterstützung für den Deutschen, so dass das Big One 2012 für den besten deutschen Spieler auf dem 11. Rang zu Ende war.

Nachdem mit Ilya Bulychev der Bubble Boy gefunden war, wurde noch Mike Sexton vor dem Ende von Tag 2 bei Event 55 der WSOP 2012 eliminiert. Sexton kassierte für den neunten Rang $1.109.333. Als Chipleader in den finalen Tag 3 beim Big One for One Drop geht Antonio Esfandiari. Mit einem Stack von 39.925.000 führt er vor Sam Trickett (37.000.000) und dem Initiator des Charity und Bracelet Events, Guy Laliberte (21.700.000). Neben Brian Rast, Richard Young, Bobby Baldwin und David Einhorn versucht auch Phil Hellmuth, seiner überragenden Sammlung von zwölf Bracelets ein weiteres goldenes Armband hinzuzufügen – samt $18.346.673. Mit 10,9 Millionen Chips nimmt er Rang fünf des Chipcounts ein. Landet er mindestens auf dem zweiten Rang beim Big One, ist er die neue Nummer eins in Sachen All Time Money List des Live Pokerns – ansonsten übernimmt diese Führung der Gewinner des Events 55 bei der 43. Auflage der World Series of Poker.

Autor: M. Böning
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