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WSOP 2012: Event 57 nach einer Hand am finalen Tag entschieden
07.07.2012

WSOP 2012: Event 57 nach einer Hand am finalen Tag entschieden

WSOP 2012: Event 57 nach einer Hand am finalen Tag entschieden

Bevor in der kommenden Nacht bereits das Highlight mit dem Main Event der World Series of Poker (WSOP) 2012 an den Start geht und der Nachfolger für Pius Heinz gesucht wird, gehen die verbliebenen Turniere nach und nach zu Ende. Am heutigen Morgen konnten sich zwei Spieler in die Siegerliste bei der WSOP eintragen. Gregory Merson sicherte sich Event 57 der WSOP 2012 und sein erstes Bracelet überhaupt, während der Russe Viacheslav Zhukov bei Event 58 das zweite goldene Armband seiner Karriere gewinnen konnte.

Bei Event 57 der WSOP 2012 leisteten insgesamt 474 Spieler das Buy-In von $10.000. Ursprünglich auf drei Tage angesetzt, fiel die Entscheidung bei dem Six Handed No Limit Hold’Em Turnier erst an Tag 4. In die bezahlten 48 Ränge schafften es nicht nur international bekannte Pokergrößen wie Mike McDonald (44./$20.050), Jonathan Duhamel (38./$21.832), Jason Mercier (14./$44.110) oder Tony Hachem (10./$75.299), sondern auch die beiden Deutschen Marvin Rettenmaier und Max Lehmanski, die für die Ränge 31 und 32 jeweils $24.951 kassierten. Im finalen Heads-Up machten Gregory Merson und Keith Lehr die Entscheidung unter sich aus. Die beiden verbliebenen Protagonisten kehrten am Samstag zu Tag 4 zurück – und benötigten lediglich eine Hand zur Entscheidung. Merson schob seine knapp zehn Millionen Chips mit Ks 9s preflop All-In, während Lehr seinen Stack von 4,3 Millionen mit As Qd setzte. Nach dem Flop aus Th 9h Tc lag Merson in Front, doch Lehr durfte nach dem Turn (Qs ) hoffen. Aber Jh am River vollendete die Straight für Merson und nach nur einer Hand war in der vergangenen Nacht deutscher Zeit mit Gregory Merson der Sieger von Event 57 der WSOP 2012 in Las Vegas gefunden.

Für die Entscheidung an Tag 4 bei Event 58 der WSOP 2012 war im Rio etwas mehr Zeit notwendig. Hier waren noch drei Spieler mit von der Partie. Insgesamt hatten sich an dem $3.000 Pot Limit Omaha Hi-Low Split-8 or Better Turnier 526 Spieler beteiligt. Während es deutsche Spieler nicht in die bezahlten 54 Ränge schafften, gelang dies aber unter anderem Erick Lindgren und Scotty Nguyen. Am finalen Tag musste sich Chris Bell mit Rang drei und $135.858 zufrieden geben. Bell konnte sich vor zwei Jahren im gleichen Wettbewerb mit einem Buy-In von $5k das Bracelet sichern. Im Heads-Up setzte sich der Russe Viacheslav Zhukov durch und sicherte sich sein zweites Bracelet sowie $330.277. Der Kanadier Roch Cousineau wurde Zweiter ($204.426), nachdem er im gleichen Wettbewerb mit einem Buy-In von $1.500 bei der WSOP 2012 bereits Dritter wurde.

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Autor: M. Böning
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