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WSOPC im King’s Casino Rozvadov: Deutsche Spieler verpassen Siege
10.11.2016

WSOPC im King’s Casino Rozvadov: Deutsche Spieler verpassen Siege

WSOPC im King’s Casino Rozvadov: Deutsche Spieler verpassen Siege

Bei der World Series of Poker (WSOP) Circuit Series im King’s Casino im tschechischen Rozvadov konnten einige deutsche Spieler sehr gute Ergebnisse erzielen, zum Gewinn eines Goldenen Rings jedoch reichte es nicht. So beispielsweise schaffte es Hannes Hartung ins Heads-Up eines Events, doch am Ende sollte es mit dem Turniersieg im King’s Casino nahe der deutschen Grenze nicht klappen.

Hartung verpasste den Turniersieg und den Goldenen Ring knapp beim €888 Crazy Eights Event. Im Heads-Up musste sich der Deutsche dem Polen Tomasz Chmiel geschlagen geben. Der polnische Spieler sicherte sich damit den Ring und €44.321, während Hannes Hartung als Zweiter €29.841 erhielt. Zudem waren auch Milad Izadmousa (3./€21.039) und Andreas Thomas (5./€13.495) am Finaltisch vertreten, die sich noch vor Alexander Lakhov platzieren konnten, der als Chipleader in den finalen Tag gegangen war und als Sechster nur €10.247 kassierte.

Nach seinem früheren Ende bei dem €888 Crazy Eights Event der WSOPC Rozvadov 2016 kaufte sich Alexander Lakhov beim €460 Bounty Hunter Turnier ein – eine gute Idee. Denn am Ende setzte sich der Russe gegen 212 Konkurrenten durch. Zusammen mit 49 Re-Entries ging es insgesamt um knapp €100.000 an Preisgeldern und Boutnies. Lakhov sollte für seinen Sieg €10.444 sowie natürlich die eine oder andere Prämie für das Ausschalten anderer Spieler. Im Heads-Up zog der Pole Grzegorz Idziak den Kürzeren, bester deutschsprachiger Spieler wurde Ivo Donev. Der Österreicher kassierte als Siebter €1.764.

Zudem gab es auch einen „Heimsieg“. Denn der Tscheche Martin Kabrhel, einst Poker-Europameister, sicherte sich das €8.888 Super High Roller Event der WSOPC im King’s Casino. Kbrhel setzte sich gegen neun Konkurrenten durch, von denen zwei sogar einen Re-Buy tätigten. Für den Erfolg kassierte der Tscheche €48.450, während der Zweitplatzierte Lucas Blanco Oliver aus Großbritannien €29.070 erhielt. In die drei bezahlten Ränge schaffte es auch Viktor Walker aus Deutschland, der als Dritter €19.380 erhielt. 

Autor: M. Böning
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