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WSOPE 2012: Bracelet Nummer 13 für Phil Hellmuth
05.10.2012

WSOPE 2012: Bracelet Nummer 13 für Phil Hellmuth

WSOPE 2012: Bracelet Nummer 13 für Phil Hellmuth

Phil Hellmuth hat es in Cannes tatsächlich geschafft und sich sein 13. Bracelet bei der WSOP erspielt. Der US-amerikanische Rekordhalter in Sachen der goldenen Armband sicherte sich den €10.450 Main Event der World Series of Poker Europe 2012. Neben Bracelet Nummer 13 erhöhte Phil Hellmuth seine Live Gewinner um satte €1.022.376. Zugleich ist der Pokerprofi aus den Vereinigten Staaten der erste Pokerspieler überhaupt, der sowohl das Main Event der WSOP in Las Vegas als auch das Main Event der WSOPE gewinnen konnte, die es allerdings auch erst seit dem Jahr 2007 gibt. Sein Erfolg in Las Vegas unterdessen liegt inzwischen bereits 13 Jahre zurück. Ganz nebenbei liegt Phil Hellmuth auch in der Player of the Year Wertung der WSOP in Front, hat er doch im Sommer beispielsweise Bracelet Nummer 12 gewonnen.

Phil Hellmuth ließ sich am Finaltisch auch nicht durch die teilweise unorthodoxe Spielweise des Ukrainers Sergii Branaov beeinträchtigen, der ein ums andere Mal an den Nerven von Hellmuth kratzte, als er mit „nichts“ auf der Hand callte und callte und mehrere Male Unterstützung am River erhielt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch vier Spieler am Tisch, nachdem unter anderem Jason Mercier bereits die Segel streichen musste. Für Rang acht kassierte Mercier €84.672. Vierter wurde am Ende Jospeh Cheong, der sich mit As Qc bei einem Board aus 6d Ad Kc 2d Ts dem Flush von Sergii Baranov (Kd Qd ) beugen musste. Für Rang vier kassierte Cheong €292.320.

Nachdem anschließend auch Stephane Albertini die Segel streichen musste (3./€423.360), folgte das Heads-Up zwischen Hellmuth und Baranov, wobei der US-Amerikaner mit einer klaren Chipführung in das Duell gegen den Ukrainer ging. Am Ende ging Baranov mit As 4c All-In, Hellmuth callte mit Ah Td . Nach dem Board aus Jd 9h 5h Ad 3c stand der Sieg für Phil Hellmuth beim Main Event der WSOPE 2012 in Cannes fest, während Baranov Zweiter wurde und €632.593 kassierte.

Autor: M. Böning
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