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Zynga will vorerst doch keine Lizenz in Nevada
26.07.2013

Zynga will vorerst doch keine Lizenz in Nevada

Zynga will vorerst doch keine Lizenz in Nevada

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann das Echtgeld-Poker-Angebot von Zynga in den USA an den Start gehen wird. Denn immerhin hatte das einst durch Farmville bekanntgewordene Unternehmen eine Lizenz beantragt, um auf dem regulierten Markt von Nevada zunächst Fuß zu fassen. Doch nun wurde mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen für den Zeitraum April bis Juni 2013 bekannt, dass der Lizenzantrag zurückgezogen wurde. Nachdem Don Mattrick die Firmenleitung von Mark Pincus kürzlich übernommen hatte, setzt Zynga nun wieder auf kostenlose Online-Spiele bei Facebook und anderen Sozialen Netzwerken. Der Eintritt auf den Echtgeld-Pokermarkt von Nevada ist zumindest zunächst Geschichte, wie nun das Unternehmen selbst informierte.

Einst war Zynga mit seinen Spielen der Marktführer im Bereich des Social Gamings, doch dem Farmville- und Zynga-Poker-Gründer laufen die Spieler immer mehr zur Konkurrenz über. So konnte das Unternehmen im zweiten Quartal dieses Jahres 39 Prozent weniger Spieler registrieren als vor einem Jahr, während der Umsatz im gleichen Zeitraum um 31 Prozent sank. Ebenso brach gut ein Viertel des Umsatzes aus den ersten drei Monaten 2013 weg. Nun will sich das Unternehmen zunächst vollständig auf das Zurückgewinnen von Spielern bei den kostenlosen Social Games konzentrieren, ein Marktstart in Nevada ist erstmal vom Tisch. Die schon gestarteten Tests in Sachen Echtgeldspiel in Großbritannien sollen aber zunächst einmal weiterlaufen, hieß es weiter.

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Autor: M. Böning
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